Telefonica wird UMTS-Lizenz entzogen - 50 Millionen in den Sand gesetzt?
Wie golem [1] heute berichtet wurde dem spanischem Unternehmen 3G Mobile AG (Telefonica) die ersteigerte UMTS-Konzession entzogen. Der damalige Preis war 50 Millionen Schweizer Franken. Die Rücknahme wird dadurch begründet, dass Telefonica keine Infrastruktur aufgebaut noch geplant hat, was die Versorgungspflichten verletzt.
Ich finde da hat die ComCom bzw. BAKOM sehr gut gehandelt. Sonst kommen wir in der Schweiz nie vom Fleck, wenn wir immer solche Schläfer-Firmen haben!
[1]golem
Pressemitteilung BAKOM

16. April, 2006 at 17:49
ich denke die Gründe, warum wir hier nicht vom Fleck kommen, liegen woanders. Beispiel Cassis-de-Dijon-Prinzip.
16. April, 2006 at 18:04
Ok, da muss ich dir recht geben
Dieses Problem wird aber wohl solange bestehen bis wir in der EU sind. Und ich denke, dass kann noch eine Weile dauern. Die Wortwahl war wohl nicht sehr geeignet. Ich wollte eher sagen, dass wir nicht noch solche Firmen brauchen die uns noch zusätlich bremsen.